Förderungen

Förderungen
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Alle unsere Maßnahmen die zertifiziert sind, können entsprechend gefördert werden.
Möglichkeiten der Förderung sind z.B. Bildungsgutscheine (Bewilligung über die Bundesagentur für Arbeit oder Jobcenter), WeGebAU (Bewilligung über die Bundesagentur für Arbeit) oder BFD (Berufsförderung für Soldaten auf Zeit).

Der Bildungsgutschein

Was ist der Bildungsgutschein?
Der Gutschein ist das wichtigste Instrument der Bundesagentur für Arbeit bei der Förderung beruflicher Weiterbildung. Mit diesem Gutschein werden die Kosten für die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung übernommen, vorausgesetzt die Weiterbildung ist für die Weiterbildungsförderung nach § 85 SGB II zugelassen.
Der Bildungsgutschein weist u. a. das Bildungsziel, die erforderliche Weiterbildungsdauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer aus.

Wer erhält die Förderung?
Arbeitslose, aber auch Arbeitnehmer, denen die Kündigung droht oder deren Arbeitsvertrag ausläuft und für die eine Förderung notwendig ist. Die Antragsteller müssen entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben.

Wie wird gefördert?
Kosten, die unmittelbar durch die Weiterbildungsmaßnahme entstehen, werden von der Arbeitsagentur übernommen. Dazu zählen Lehrgangs-und Fahrtkosten, Kosten für Unterbringung, Verpflegung und für die Betreuung von Kindern.
Einen generellen Anspruch auf den Bildungsgutschein gibt es nicht. Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragstellers entscheidet über die Förderung. Dort wird in einem Beratungsgespräch geprüft, ob der Gutschein in Frage kommt.

BFD der Bundeswehr 

Während Sie „beim Bund“ sind, als Grundwehrdienstleistender oder Soldat auf Zeit, geht es in Wirtschaft und Technik mit Rasanz weiter.
Für Sie kommt es darauf an, Schritt zu halten und den Anschluss nicht zu verlieren.
Eine Weiterbildung bietet Ihnen dazu jede Chance.
Gefördert werden neben Erst- und Zweitausbildungen und den vorberufsspezifischen Weiterbildungen auch Schulabschlüsse, das Erlernen einer Fremdsprache, Wirtschafts- und Technik-Lehrgänge, aber auch Kurse zur Verbesserung der Allgemeinbildung.
Soldaten auf Zeit oder Grundwehrdienstleistende können die Studiengebühren zu 100 % finanziert bekommen. Hinzu kommt noch eine Kommunikationspauschale für Porto, Telefonkosten etc. 
Bedingung für die Gewährung eines Zuschusses ist eine vorhergehende Beratung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr.
Der BFD prüft Ihren Antrag und erstellt einen Förderungsplan, der ganz auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist.
Sinnvoll ist es, diese Beratung vor Beginn Ihrer Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch zu nehmen. Nur in Ausnahmefällen kann eine rückwirkende Förderung genehmigt werden.
Nach Vorlage der Originalrechnung und einer Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme werden Ihnen die Studiengebühren vom Berufsförderungsdienst erstattet.

Weitere Informationen: www.bfd.bundeswehr.de

WeGebAU

Chancen für Ältere und Geringqualifizierte in Unternehmen
Mit dem Sonderprogramm WeGebAU der Agentur für Arbeit wird Weiterbildung gering qualifizierter und älterer Arbeitnehmer in Unternehmen gefördert. Das Programm soll das Interesse und die Bereitschaft von Betrieben und Beschäftigten wecken und ist als Impulsgeber gedacht. Damit soll die Entstehung von Arbeitslosigkeit durch Weiterbildung vermieden und die Beschäftigungschance der Arbeitnehmer verbessert werden.

Förderung für Arbeitnehmer ab 45 Jahren
Mit diesem Zuschuss soll Betrieben mit bis zu 250 Beschäftigten die berufliche Weiterbildung ihrer älteren Arbeitnehmer erleichtert werden. 

Wer wird gefördert?
Ältere Arbeitnehmer können bei Teilnahme an einer von der Agentur für Arbeit als förderungsfähig anerkannten Bildungsmaßnahme Zuschüsse erhalten.

Wie hoch ist der Zuschuss?
Die Agentur für Arbeit erstattet dem Arbeitgeber die Weiterbildungskosten und zahlt im Einzelfall einen Zuschuss zur notwendigen auswärtigen Unterbringung. Förderung für Ungelernte und Geringqualifizierte Mithilfe dieses Zuschusses können sich ungelernte Mitarbeiter und Arbeitnehmer, die nicht in ihrem erlernten Beruf tätig sind, weiterqualifizieren, ohne dass das Beschäftigungsverhältnis gekündigt werden muss.

Wer wird gefördert?
Arbeitnehmer,
– die bisher keinen Berufsabschluss erworben haben bzw. Geringqualifizierte, die nicht in einem Beruf tätig sind.
– die sich im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses und unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts weiterbilden.
– die wegen der Teilnahme an einer Weiterbildung die Arbeitsleistung ganz oder teilweise nicht erbringen können.

Wie hoch ist der Zuschuss?
Für den Zeitraum, in dem der Arbeitnehmer wegen der Weiterbildung keine Arbeitsleistung erbringt, erhält der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt einschließlich der darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge.